August 2009 - Las Vegas
Sonntag, 16. August 2009
Hoover Dam
Vom Grand Canyon kommend waren wir auf dem Weg nach Las Vegas. Dieser Weg führt unausweichlich über den Colorado River, den Hoover Dam südwestlich von Las Vegas.
Gebaut in den 30er Jahren erzeugt der Damm bis heute den Großteil der Energie für das glitzernde Las Vegas. Die Straße führt direkt über die Dammkrone, deswegen ist es verständlich, dass sich ein Stau bildet und jeder Wagen von der Polizei kontrolliert wird.
Das war jedoch halb so schlimm da es nicht wirklich lange dauerte. Am Damm selbst legten wir einen kurzen Stop ein und die Damen waren so nett mir die Gelegenheit zu geben, mir das Bauwerk etwas näher anzusehen.
Wir blieben dennoch nicht lange sondern machten uns gleich auf, die letzte Etappe des Tages hinter uns zu bringen. (wir hatten bereits fast 1200km zurückgelegt!)
Las Vegas
In den Filmen hat es den Anschein, als führe der einzige Weg nach Las Vegas hinein am altehrwürdigen leuchtenden Schild vorbei. Dem war nicht so, wir näherten uns dem Strip quasi durch die Hintertür. Die Rückseiten der Casinos machten zwar auch ihren Eindruck auf mich, waren jedoch nicht so prunkvoll wie die dem Las Vegas Boulevard zugewandten Seiten. Fast schon langweilig wirkte das Parkhaus des Flamingo. Dort parkten wir, denn die Damen hatten hier ihr Zimmer, ich hatte es vorgezogen ein eigenes Zimmer im benachbarten Imperial Palace zu beziehen. Mittlerweile war es Abend geworden und viel unterahmen wir nach dem langen und anstrengenden Tag nicht mehr. Vom nächtlichen Strip sah ich dennoch schon ein wenig. Wenig vielversprechend war das Imperial Palace. Der Eingang führt direkt in das Casino. Alle unter 21-jährigen dürfen sich in respektvollem Abstand zu den Spieltischen und -automaten zügig hindurch bewegen um zu den Zimmern zu kommen. Die jedoch fand ich zunächst nicht. Ich fragte an der Rezeption, wo man mir den Weg zu den Aufzügen wies. Ganz in der hinteren Ecke des Casinos, versteckt, war der Zugang zu den Fahrstühlen untergebracht.
Montag, 17. August 2009
Unser einziger voller Tag in Vegas begann mit warten. Warten an der Rezeption des Flamingos auf meine Freundin, die nach etwa einer halben Stunde erschien.
Wir fuhren gemeinsam den Strip entlang, vorbei an all den weltbekannten Hotels, zum oben erwähnten Leuchtschild. Ich hätte es wissen müssen: selbstverständlich standen die Touristen hier Schlange um ein Foto von sich zu erhaschen. Wir reihten uns ein und nachdem jeder sich vor der Skyline von Las Vegas verewigt wusste fuhren wir weiter, den Strip entlang, Laine zeigte mir das MGM Grand, es ging weiter zum Hard Rock Hotel. Meine Einladung ins gegenüber gelegene Hofbräuhaus wurde dankend abgelehnt, wir blieben im Schatten der riesigen Les Paul und machten eine Runde im Innern des Casinos.
Weiter, vorbei an den strahlenden Hochburgen der Konsumgesellschaft verschlug es uns in den Norden der Stadt, wo der Rummel des Strip weniger zu spüren ist. Fremont Street im alten Stadtkern von Las Vegas hat sich - wenngleich auch heute überdacht - den Charme des "klassischen" Vegas bewahrt. Es ist ein ganz anderer als der des Strip, wo die Hochhäuser Bäumen gleich immer höher wachsen und um das Sonnenlicht konkurrieren.
Am Abend gingen Laine und ich zu Fuß los, sie wollte mir die umliegenden Hotels zeigen. Wir warfen einen Blick in das Bally's, das Paris Las Vegas und überquerten dann die Straße um uns die Fontänen vor dem Bellagio anzusehen.
Dies fantastische Wassershow inmitten der Wüste ist wohl jedem bekannt, live jedoch natürlich noch ein ganzes Stück schöner. Was man in den meisten Filmen nicht hört ist die Musik, zu der das Wasserballet choreographiert ist.
Wir gingen ins direkt nebenan gelegene Caesar's Palace. Laine war hier schon ein paar mal abgestiegen und kannte sich gut aus, besonders in der angeschlossenen Einkaufspassage die, ohne die Schätzung absichtlich zu übertreiben, etwa die Größe meiner Heimatstadt zu haben scheint. Auch hier wird eine Show geboten, auf einem Brunnen spielt sich ein Drama um Poseidon ab.
Wir schlossen die (geografisch) kurze Runde mit einer Visite im Mirage ab und ich brachte Laine zurück ins Flamingo.
Dienstag, 18. August 2009
Viel stand nicht mehr auf dem Plan für diesen Tag. Wir checkten aus (in Las Vegas muss das bis 11 Uhr geschehen) und fuhren frühstücken. Das verband Laine's Mutter auch gleich mit einer kleinen Rundfahrt, bei der ich noch ein wenig zu sehen bekam, bevor wir uns auf der Autobahn auf den Weg zurück nach Los Angeles machten.








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Bangkok