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August 2010 - San Francisco

Ich kann es nicht lassen - im Mai entschieden Laine und ich, dass wir es doch nicht aushalten könnten, uns einen Sommer nicht zu sehen. Und so nahmen wir die letzte Augustwoche - die einzige, in der Laine frei hatte, da sie den Sommer über Kurse belegte - und machten daraus die beste Woche des Jahres. Wir trafen uns in San Francisco, der schönsten Stadt der Welt. Der ursprüngliche Plan, nach New York zu fahren, musste aufgrund der hohen Hotelpreise fallen gelassen werden. Der zweite, Seattle, ebenfalls aufgrund von Finanzen. Laines Geld reichte nur für den Flug nach Nordkalifornien.
Wir quartierten uns in der Travelodge Golden Gate im Marina District an der Lombard Street ein. Das erwies sich als gute Entscheidung, denn sowohl die Innenstadt als auch die Golden Gate Bridge sind von dort aus zu Fuß zu erreichen. Das heißt, es sei denn man kommt aus Südkalifornien wo man sogar seine Nachbarn mit dem Auto besucht. So nahmen wir dann doch meistens den Bus von denen glücklicherweise genügend fast vor unserer Haustür in alle Richtungen abfuhren.



Mel's Drive-In Diner, einen Block von unserem Hotel entfernt, avancierte zu unserem Lieblingsrestaurant.

Freitag, 20. August 2010

Flug Hamburg - Newark - San Francisco

Früh aufstehen heißt es in der Regel wenn man nach Amerika möchte. Mein Flug nach Newark boardete um 8:15 Uhr, da der online Check-in nicht funktionierte (anscheinend werden nur amerikanische Pässe problemlos erkannt) wollte ich möglichst früh am Flughafen sein.
Continental Airlines - trotz des schlechten Rufs und des günstigen Preises - überraschte mich positiv in Sachen Service, Freundlichkeit und Ausstattung der Maschine. Lediglich das Essen war ungenießbar, aber das ist schließlich bei den meisten Fluggesellschaften so.
Die Einreise in Newark verlief problemlos und schnell. Zwar musste ich den Koffer abholen und neu einchecken um zwischendurch damit durch den Zoll zu gehen, doch war ich binnen einer Stunde nach der Landung wieder an der Sicherheitskontrolle, das ist eine rekordverdächtige Zeit. Entsprechend viel Zeit blieb mir deshalb, mich selbst in Amerika willkommen zu heißen:

Ein Burger, so groß und lecker wie nirgendwo in Europa, erschien mir als geeignetes Ankunftsritual. Vermutlich werde ich in Zukunft jedes Mal nach Ankunft in den USA einen Angus Thirdpounder essen, schließlich braucht der Mensch seine Rituale und Traditionen.

In San Francisco angekommen stand mir eine schwere Aufgabe bevor: meine Freundin abfangen. Sie sollte etwa eine halbe Stunde nach mir aus Los Angeles ankommen, im selben Terminal. Da ich wusste, wie leicht sie verunsichert und desorientert Fehler macht brachte ich meinen Koffer so schnell wie möglich wieder in meinen Besitz und positionierte mich am Ausgang. Dort fing ich sie dann auch ab und nach einer innigen Begrüßung begaben wir uns wieder ins Untergeschoss zu den Kofferbändern. Wir nahmen uns einen Shuttlevan zum Hotel für moderate 17 Dollar pro Person.

Mittlerweile war die Nacht recht weit forgeschritten und wir taten nichts mehr außer das wunderbare Mel's Drive-In für uns zu entdecken.

Samstag, 21. August 2010

Fisherman's Wharf

Erster Tagesordnungspunkt: Fisherman's Wharf. Wir gingen zu Fuß die Lombard Street entlang, wobei wir auch am berühmten Teil, der verkrüppeltsten Straße der Welt vorbeikamen.
Auf der Pier 39 gingen wir direkt ins Aquarium of the Bay um unsere San Francisco City Passes abzuholen, mit denen wir den Rest der Woche nicht nur kostenfrei Bus fahren sondern auch viele Museen und Attraktionen besuchen wollten.









Aquarium of the Bay

Wir sind beide Fans von Aquarien, schließlich waren wir schon zwei Mal in dem von Long Beach und haben es jedes Mal genossen. So war es auch hier. Allerdings muss ich sagen, dass das Aquarium doch recht klein und unspektakulär ausfällt. Dennoch war es ein netter Besuch dort.






Alcatraz

Vom Aquarium ging es zunächst zur Sauerteigbäckerei, wo wir ein leckeres Mittagessen in der mittlerweile erträglichen Sommersonne zu uns nahmen. Danach schlenderten wir zur Pier 33, von wo die Fähren nach Alcatraz abfahren.

Alcatraz wurde ursprünglich als Fort zum Schutz der Bucht gebaut. Aufgrund der ungünstigen Lage wurde es später jedoch in ein Armeegefängnis umgewandelt und war von 1934 bis 1963 schließlich das berüchtigte Bundesgefängnis, das man mit dem Namen verbindet.
Wir begannen mit der Audiotour durch den Zellentrakt. Auf dem MP3-Player hört man Geschichten von ehemaligen Häftlingen und Wärtern, was das Erlebnis besonders aufregend macht, da eine persönliche Nähe zum Gesehenen erzählt wird. Spezielle Soundeffekte im Hintergrund sorgen dafür, dass man in den Zellen und Gängen fast schon Häftlinge und Wärter herumlaufen sieht.
Besonders schön ist der Ausblick auf die Stadt, der sich bietet. Und man denkt automatisch an die Häftlinge: angeblich konnte man jedes Jahr in der Sylvesternacht die Party im nahegelegenen Yachtclub hören. Die Stadt, die Golden Gate Bridge, die Schiffe und Boote in der Bucht sind hautnah und waren doch unerreichbar für die Häftlinge, was eine enorme psychische Belastung gewesen sein muss.
Wir nahmen die letzte Fähre zurück in die Stadt.












Ghirardelli Square

Der Tag hatte schon viele Erlebnisse gebracht und wir waren zufrieden, als wir uns an den Strand setzten um den Sonnenuntergang zu sehen. Auf dem Heimweg machten wir einen Schlenker über Ghirardelli Square, eine nette kleine Passage voller Geschäfte, die zur Ghirardelli Chocolate Company gehört. Wir ergatterten auch Schokoladenproben. Da ich bisher von amerikanischen Süßigkeiten nicht viel hielt überraschte mich die Schokolade doch positiv, zu schade dass es sie hier nicht gibt.

Sonntag, 22. August 2010

Golden Gate Bridge & Presidio

Es gibt einen berühmten Aussichtspunkt an der Nordseite des Golden Gate. Dort wollten wir hin, doch die einzige Buslinie, die diesen Ort bedient, verkehrte nur an Sonntagen. Also planten wir die Golden Gate Bridge für Sonntag ein.
Wir setzten uns an die Bushaltestelle und warteten auf den stündlich verkehrenden Bus mit der Nummer 76. Die Anzeigetafel kündigte die Ankuft des Busses an, in 20 Minuten, in 10 Minuten, in 3 Minuten... und dann plötzlich in 55 Minuten. Offenbar war der Bus mitten in der Route ausgefallen, und er kam auch nicht verspätet, er war einfach nicht da. So nahmen wir die Nummer 28, die zumindest bis zum Südende der Brücke fährt. Auch von dort hatten wir eine wunderbare Aussicht. Zu Fuß gingen wir hinunter nach Crissy Field, wo wir auf der Torpedo Wharf neben Anglern Pause machten und die Aussicht auf die Bucht genossen. Es war nicht weit zurück zum Hotel und so liefen wir los. Ein paar Blocks for Schluss bestand Laine jedoch darauf, auf den Bus umzusteigen, was wir auch taten.


Der rote Punkt markiert den Standort der Bushaltestelle vor unserem Hotel.








Der Blick von der Torpedo Wharf


Dieser neugierige Seelöwe hielt sich eine ganze Zeit hier auf.


Alamo Square (Painted Ladies)

Da es noch nicht spät war machten wir uns gleich wieder auf zu einem weiteren Programmpunkt: Alamo Square. Hier stehen die "Painted Ladies", die berühmte Reihe viktorianischer Häuser die als eins der Symbole San Franciscos gelten. Außerdem ist Alamo Square selbst ein sehr schöner Park auf einem Hügel mit toller Aussicht und wunderschönen Häusern rundherum, von denen die Painted Ladies nicht einmal die schönsten sind.
Wir blieben hier bis nach Sonnenuntergang, obwohl es mittlerweile ziemlich kalt und windig geworden war.





Pizza- & Filmabend

Wenn direkt neben dem Hotel eine Pizzeria steht von der behauptet wird sie mache die beste Pizza westlich von New York kann man gar nicht anders als sich hier für den Abend einzudecken. Ich hatte die Hangover DVD mitgebracht. Den Film hatten wir im Jahr zuvor gemeinsam im Kino gesehen und herzhaft gelacht. Und so verbrachten wir den Abend im Bett, Pizza essend und einen der lustigsten Filme der Welt sehend.

Montag, 23. August 2010

Buchtkreuzfahrt

Die Bay Cruise war im City Pass enthalten und so ließen wir es uns natürlich nicht entgehen, uns "The City" von der Seeseite anzusehen. Dabei erfuhren wir noch so manch Interessantes über San Francisco. Beispielsweise, dass ein Bürgermeister das Wort "Frisco" per Gesetz verbieten ließ. Direkt von der Pier 39 aus ging es entlang der Küstenlinie nach Westen, unter der majestätisch schönen Golden Gate Bridge hindurch und rund um Alcatraz. Der Wind pfiff einmal mehr gewaltig, kalt war es dank der Sonne jedoch nicht.








Alcatraz

Alcatraz


Die berühmten Seelöwen bei der Pier 39

Downtown San Francisco

Mit einem überfüllten historischen Streetcar fuhren wir entlang der Embarcadero und Market Street in die Innenstadt wo wir das Museum of Modern Art besuchen wollten.


San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA)

Es war das erste Mal, dass ich mich wirklich unvoreingenommen und ernsthaft auf moderne Kunst einließ. Und ich habe es nicht bereut. Das Museum ist wunderbar um Kunst nicht nur anzusehen sondern irgendwie auch zu erfahren. Selbst wer also eigentlich nichts mit moderner Kunst am Hut hat sollte sich die Zeit für das SFMOMA nehmen, es lohnt sich wirklich. Viele Worte kann man eigentlich nicht daran verschwenden, so wie im Museum selbst auch nicht viel geschrieben steht oder gesagt wird.






Abendessen bei Bubba Gump auf der Pier 39, Filmabend

Pier 39 war wieder einmal nicht weit und so trieben wir wieder dorthin zurück. Wo sollten wir zu Abend essen? Das Angebot ist breit und wir entschieden uns für Bubba Gump, bekannt aus dem Film Forrest Gump. Das Erlebnis lässt sich wirklich sehen: die Restaurantkette hat den Film komplett für sich eingenommen und so erinnert fast alles dort an Forrest Gump. Essen gibt es nebenbei auch, und obwohl ich absolut kein Fan von Seafood bin habe ich von den Shrimps fast nicht genug bekommen können. Ganz nebenbei gab es eine grandiose Aussicht auf Alcatraz und das Golden Gate, wie jeden Tag mit einem dieser besonderen Sonnenuntergänge wie man sie nur in Kalifornien zu sehen bekommt.
Wir stöberten durch den dem Restaurant angeschlossenen Laden (wo natürlich unzählige Artikel mit Filmzitaten zu erstehen sind) sowie andere Läden auf der Pier. Wir hatten Coupons von zahlreichen Läden dort bekommen und so zogen wir aus um mir einen Pullover zu kaufen.
Angereizt durch das Abendessen sahen wir uns im Hotel Forrest Gump an. Das heißt, den größten Teil davon denn wir schliefen beide irgendwann während des Films ein.









Dienstag, 24. August 2010

Chinatown

Laines Ziel war die Golden Gate Fortune Cookie Factory, wo angeblich der Glückskeks erfunden wurde. Die Fabrik befindet sich in einem winzigen Laden in einer winzigen Seitengasse irgendwo in Chinatown. Nach eigenen Angaben werden hier täglich mehrere Tausend Kekse gefertigt. Viele davon werden den Besuchern direkt am Eingang geschenkt, große Pakete kann man auch recht preisgünstig kaufen. Der große Unterschied zu Glückskeksen wie man sie in Deutschland kennt: sie schmecken gut, nicht wie ein Stück gefalteter Pappe.



Es war ein heißer Tag, vielleicht der heißeste der Woche. Und es war Mittagszeit, also suchten wir nach einem Restaurant in dem man eine gute Ente essen konnte. Davon gab es genug und wir konnten uns auch irgendwann für eins entscheiden. Ich verspürte das unbändige Verlangen nach einem kalten Bier - das Beste, was man an einem heißen Tag tun kann. Das Restaurant führte sogar meine Lieblingssorte und ich bestellte. Der Durst hatte mich vergessen lassen, dass es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten für einen erwachsenen Menschen nicht möglich ist, ein kaltes Bier zu genießen. Jedenfalls nicht, wenn er seit weniger als drei Jahren erwachsen ist. So bestellte Laine das Bier für sich und ich ihr Wasser. Der Vorfall verdarb mir gehörig den Tag, aber wenigstens hatte ich mein Bier ja bekommen.


Civic Center

Am Abend wollten wir ein Musical sehen, "Wicked". Spielort war das Orpheum Theatre an der Market Street. Da wir nichts Besseres zu tun hatten fuhren wir dorthin um unsere Tickets abzuholen. Direkt um die Ecke steht das Rathaus der Stadt, ein Wahrzeichen und wahrlich ein schönes Gebäude. Also sahen wir es uns genauer an. Über die United Nations Plaza und die Market Street schlenderten wir zu einer geeigneten Bushaltestelle und fuhren zurück ins Hotel um uns fürs Musical fertig zu machen.




"Wicked" im Orpheum Theatre

Wir hatten unsere besten Kleider mitgebracht und wirkten im Bus doch etwas fehl am Platze. Die Busse waren zudem wieder einmal mehr als voll, was die Fahrt in der Hitze erschwerte.
Wir stiegen diesmal an der Van Ness Avenue aus und gingen am Rathaus vorbei. Dabei gingen Laine's Schuhe kaputt was den kurzen Weg für sie zu Tortur machte.
Wir schafften es dennoch bis zum Theater und konnten uns nun endlich auf die Show freuen. Die konnte sich sehen lassen, Wicked ist ein klasse Musical mit wunderbaren Liedern, tollen Effekten und einer bewegenden Geschichte. Es baut auf dem "Zauberer von Oz" auf, einer amerikanischen Kindergeschichte die dort wirklich jedes Kind kennt, ich jedoch nicht. Deswegen musste Laine mir teilweise helfen, die Hintergründe der Figuren und der Handlung zu verstehen. Das tat dem Spaß jedoch keinen Abbruch. Als die Vorstellung zuende war war es bereits zu spät für die meisten Busse, weswegen wir ein Taxi zurück nahmen. Auch hier hat San Francisco einen großen Vorteil gegenüber europäischen Metropolen, denn der Preis war mit knapp zwölf Dollar wirklich moderat.




Mittwoch, 25. August 2010

Legion of Honor

Die Legion of Honor ist ein weiteres Kunstmuseum, allerdings für klassischere Kunst. Einmal mehr hatten wir dank des City Passes freien Eintritt. Das Gebäude liegt im schönen Lincoln Park ganz in der Nordwestecke der Stadt, noch westlich des Golden Gate.
Hier endet übrigens auch der Lincoln Highway, der ersten direkten Straßenverbindung von Küste zu Küste. Heute hat das natürlich wenig Bedeutung, dennoch ist es ein historisch interessanter Punkt.




De Young Museum, Golden Gate Park

Mit dem Bus ging es zum Golden Gate Park, der sich durch die westliche Hälfte der Stadt bis hin zum Pazifik zieht. Hier steht ein weiteres Kunstmuseum (ja, davon gibt es in San Francisco eine Menge), das de Young Museum. Der Eintritt ist an den der Legion of Honor gekoppelt. Hier gibt es verschiedene Formen der Kunst zu sehen, aus verschiedenen Erdteilen und Epochen.


Amerikanische Straßen faszinieren mich immer wieder





Der Japanische Teegarten stand eigentlich auch auf unserer Agenda, als sich jedoch herausstellte, dass der Eintritt nicht frei ist ließen wir es doch sein.

Coit Tower

Der Tag war noch jung und so begaben wir uns zum Telegraph Hill. Bereits im Vorjahr waren wir am Coit Tower gewesen, jedoch noch nicht drauf. Das holten wir jetzt nach, der Eintrittspreis ist mehr als vertretbar. Die Aussicht von da oben muss auch fantastisch sein. Nur hatten wir leider nicht bemerkt, dass ich mittlerweile dichter Nebel in die Stadt geschlichen hatte und die Aussicht damit stark limitierte.




Blick entlang der Greenwich Street zum Russian Hill.

Donnerstag, 26. August 2010

California Acadmy of Sciences

Als wir Tage zuvor im California Welcome Center auf der Pier 39 gewesen waren hatte man uns dort wärmstens ans Herz gelegt, die Academy of Sciences zu besuchen. Das hatten wir jedoch sowieso vor und uns so fuhren wir an diesem kalten Tag wieder zurück zum Golden Gate Park.

Die Academy of Sciences ist ein riesiges Naturkundemuseum das sowohl ein naturhistorisches Museum als auch ein Aquarium und ein Planetarium besitzt - angeblich als einzige Institution auf der Welt.
In der Tat kann man hier seinen ganzen Tag verbringen. Das Aquarium beherbergt ein großes Korallenriff, es gibt einen künstlichen Regenwald in dem man Vögeln, Schmetterlingen und Fischen begegnen kann, im Planetarium begibt man sich auf eine wundervolle Reise durch das Universum und zusätzlich gibt es wechselnde Ausstellunge. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs etwa die "Extreme Mammals"-Ausstellung. Hier wurden Säugetiere vorgestellt, die im wahrsten Sinne des Wortes extrem sind. Etwa aufgrund ihrer Größe, Anpassung an besondere Lebensräume oder evolutionäre Geniestreiche. Ausgestellt wurden übrigens auch die Knochen von "Lucy", dem ältesten bekannten menschlichen Urahnen.



Riesenkakerlaken




Das philippinische Korallenriff




Der Albino-Alligator, nur eine Rariät im Museum

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe ist dies die größte Klapperschlange weltweit in Gefangenschaft.

Der Tunnel im "Amazonas"-Bereich hat mich besonders beeindruckt. Der gesamte Abschnitt zum Thema Amazonas bildet den Übergang zwischen dem Aquarium im Keller und dem Regenwald im Obergeschoss. Das Becken, durch das der Tunnel führt, ist gleichzeitig Teil des Regenwaldes. Ein gut durchdachtes Konzept!

Piranhas








Die Academy ist ein ökologisches Gebäude. Die Isolation besteht aus gebrauchten Jeans und das Dach ist ein "lebendiges Dach", das bepflanzt ist. Von der Aussichtsplattform hat man einen guten Blick auf das benachbarte de Young Museum, in dem wir am Tag zuvor gewesen waren.

Abendessen bei Johnny Rockets

Es war unser letzter Abend, bei dem wie immer die Traurigkeit unterdrückt wurde. Wir aßen in einem neuen Fast-Food Restaurant, Johnny Rockets. Ich hatte also schon besseres Essen gehabt, etwa die Hälfte des Gewichts meines Burgers tropfte während des Essens auf die Tischplatte.



Freitag, 27. August 2010

Heimflug San Francisco - Newark - Hamburg

Wir wussten, dass wir fürchterlich übermüdet waren. Gingen wir also nun zu Bett, wir würden vielleicht nicht die Kraft besitzen, rechtzeitig aufzustehen. Unser Shuttle sollte uns um 4:15 Uhr abholen. Also blieben wir gleich die ganze Nacht wach, was sich später durchaus bemerkbar machte. Wir schafften es, wacht zu bleiben und das Shuttle nicht zu verpassen. Am Flughafen angekommen machte sich dann die Melancholie breit - und die Müdigkeit. Wir verbrachten eine Weile halb schlafend auf einer Bank bis es Zeit für mich war, mein Flugzeug zu besteigen. Laines Maschine ging nur wenige Minuten nach meiner. Es war wieder ein schwerer Abschied, doch waren wir auch glücklich ob der wunderschönen Woche, die wir verlebt hatten.

Mein Flug nach Newark ging pünktlich und ich verschlief die meiste Zeit. Auf dem Anschlussflug nach Hamburg gab es noch einen speziellen Leckerbissen: bei traumhaftem Wetter verließen wir den Flughafen quer über Manhattan und den Long Island Sound fliegend. In Momenten wie diesem wird man auf dem Fensterplatz dafür belohnt, dass man nicht immer seine Beine ausstrecken und aufstehen kann.
Zuhause angekommen hatte ich es geschafft meine biologische Uhr komplett zu verstellen und für etwa eine Woche schlief ich nicht vernünftig. Aber das war es alles wert!





Der Ausblick vom Newark Airport auf Manhattan


"Twenty miles from the city a pair of enormous eggs, identical in contour and separated only by a courtesy bay, jut out into the most domesticated body of salt water in the Western Hemisphere, the great wet barnyard of Long Island Sound." - F. Scott Fitzgerald, The Great Gatsby

 

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29.09.2010
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